Von Spaniern, die sich in Rumänien niederlassen



 

Bukarest, Rumänien  Rumänen stellen derzeit die größte ausländische Community in Spanien – laut einigen Statistiken gibt es fast eine Million. Während sie sich dort ein besseres Leben erhoffen, zog es einige Spanier allerdings auch in ihr Herkunftsland.

David ist Architekt und kam 1996 während eines Sabbatjahres das erste Mal nach Rumänien. Er sagt, dass er die Menschen mochte und ihm deren einfacher Lebensstil gefiel. Er war beeindruckt von dem durch viele historische Epochen geprägten Bukarest der 1990er Jahre. Also blieb er.

Rafaela zog 2002 ebenfalls in die rumänische Hauptstadt. Damals waren die Rumänen trauriger, erklärt sie, aber sie mochte das Land so sehr, dass sie blieb. Sie gründete ein Unternehmen, das spanische Investoren in Rumänien unterstützt. Heute, nach über zwölf Jahren, fühlt sie sich auch „ein bisschen Rumänisch“.

Ein anderer David, jünger als der erste, war 2005 das erste Mal in Rumänien, als das Land gerade erst anfing, sich nach Europa zu orientieren. 2008 zog er nach Bukarest.

Hier unterrichtete er zunächst Englisch und Spanisch. Dann brachte er Spaniern Rumänisch bei. Obwohl David schon viele verschiedene Jobs und teilweise auch eine schwere Zeit hatte, entschied er sich zu bleiben.

Publiziert Juli 2015
Erstveröffentlichung (Originalartikel): 30.03.2015 (hotnews.ro)